Lützerath


[1,5°C – Lützerath] – [Greta Thunberg in Lützerath]

[Videos von grossDemo und Bühne am 14.01.2023] – [Bilder aus grossdemo am 14.01.2023] – [grossdemo Aufruf klimagewerkschafter*innen][AnnenMayKantereit an der Kante 09.01.2023] – [ANNENMAYKANTEREIT in Lützerath 08.01.2023 – VIDEOSCHNIPSEL] – [FOTOSTRECKEN Recht auf Stadt Köln:] – [Dorfspaziergang 08.01.2023] – [Das Loch] – [Abbruchkante] – [Konzert am Bagger] – [Pressespiegel mit Links] – [Infos] – [CO2][Demo am 14.1.][1,5°] – [ÄLTERE FOTOSTRECKEN] – [Greta thunberg in lützerath]

Lützerath: +280.000.000 Tonnen CO2

Luisa Neubauer (NDR-Info): „In Lützerath wird nicht um ein einzelnes Dorf gekämpft“, sagte Neubauer. Es gehe vielmehr um die Kohle, die unter Lützerath liegt, und um 280 Millionen Tonnen Kohlendioxid. „Das ist mehr, als Deutschland überhaupt noch verfeuern kann, um irgendeine Chance zu haben, die Klimaziele einzuhalten.“

riffreporter: Ist die Energiesicherheit gefährdet, wenn auf die Kohle unter Lützerath verzichtet wird?: …So hat die kohlekritische Kampagne Europe Beyond Coal beim Beratungsunternehmen Aurora Energy Research eine Studie in Auftrag gegeben. Das Ergebnis: Aurora Energy Research sieht den Bedarf dessen, was im Tagebau Garzweiler II noch gefördert werden muss, bei 93 bis 124 Mio t. Dafür müsste der Tagebau Hambach vollständig ausgekohlt werden. Die Kohle unter Lützerath würde demzufolge nicht gebraucht.

DORF-SPAZIERGANG

Tiefe Eindrücke vom 8. Januar in Lützerath.


Konzert in Lützerath mit ANNEN MAY KANTEREIT am 8. Jan. 23

K.I.Z. – Hurra die Welt geht unter ft. Henning May (Official Video)

VIDEOSCHNIPSEL

AMK: ‚Lobgesang‘ auf Vizekanzler & Wirtschaftsminister
HABECK, HABECK, du warst mal OK,
HABECK, HABECK, dann kam RWE
AnnenMayKantereit: Die Kneipen schließen …
AMK: Als ich ein Kind war, gab es kein Insta …
AnnenMayKantereit & Publikum: RWE

zum Vergleich das ‚Original‘ (1969)

Blechmusik in Lützerath
Blaskapelle in Lützerath
sharepic annenmaykantereit beim Dorfspaziergang in Lützerath am 8. Januar um 14:30 Uhr an der Mahnwache

FOTOSTRECKEN

– 8. Januar 2023 – DORF-SPAZIERGANG LÜTZERATH

Im Dorf


Das Loch vor Lützerath


Die Abbruch-Kante

Konzert am Bagger


AnnenMaiKantereit an der Kante

AnnenMayKantereit unplugged an der Kante in Lutz – 09.01.2023 – externer Link auf YouTube luetzibleibt

Großdemo 14.1.

Lützerath Aufruf Klimagewerkschafter*innen

eMail: FridaysForFuture-MailingListe [2009] vom 13. Januar 8:44 Uhr

Und hier der Aufruf der Klimagewerkschafter*innen zur Demo:

Nein zur Räumung des Dorfs Lützerath im rheinischen Braunkohlerevier!

Gewerkschafter:innen: 1,5-Grad-Grenze in Lützerath verteidigen!

Die Gewerkschafterinnen und Gewerkschafter für Klimaschutz solidarisieren sich mit der Klimagerechtigkeitsbewegung und beteiligen sich an der Demo gegen die Räumung des Dorfs Lützerath am 14. Januar 2023.

Wuppertal, Düsseldorf, Köln, 08.01.2023. Die Gewerkschafterinnen und Gewerkschafter für Klimaschutz fordern gemeinsam mit den Initiativen Lützerath lebt, Alle Dörfer bleiben, Fridays for Future, BUND, Greenpeace und vielen weiteren Gruppen aus der Klimagerechtigkeitsbewegung, dass das Dorf Lützerath im rheinischen Braunkohlerevier nicht geräumt und für die Gewinnung von Braunkohle abgebaggert wird. Wir würden uns freuen, wenn sie viele andere Gewerkschafter:innen dem Protest anschließen.

Seit 2016 setzt sich die Initiative Gewerkschafterinnen und Gewerkschafter für Klimaschutz für den Ausstieg aus der Braunkohle und dem Erhalt der Dörfer im rheinischen Braunkohlerevier ein. Dabei haben die Gewerkschafter:innen immer betont, dass ein schneller Kohleausstieg und die Transformationsprozesse in den Braunkohlerevieren sozialverträglich gestaltet sein müssen, um den Kolleg:innen vor Ort Zukunftsperspektiven zum Beispiel in der erneuerbaren Energien-Branche oder im Bereich Öffentlicher Personennahverkehr zu eröffnen.

An dieser Position hat sich auch nach dem russischen Angriffskrieg gegen die Ukraine nichts verändert. Wir protestieren gegen die energiepolitischen Maßnahmen von Bundeswirtschafts- und Klimaschutzminister Robert Habeck und der NRW-Wirtschafts- und Klimaschutzministerin Mona Neubaur, beide Bündnis 90/Die Grünen, für einen Deal mit dem Energie- und Kohlekonzern RWE das Dorf Lützerath zu opfern. 

Der als Erfolg verkündete Deal sieht einen Kohleausstieg für das Jahr 2030 vor. Dafür baggert RWE in den kommenden Jahren laut Studien mehr Braunkohle ab, als mit dem deutschen CO2-Budget zur Einhaltung der Klimaziele vereinbar ist. Eine andere Studie des Deutschen Instituts für Wirtschaft legt dar, dass für eine Versorgungssicherheit in der aktuellen Energiekrise nicht mehr Braunkohle abgebaggert werden muss. 

Doch statt des Ausbaus der erneuerbaren Energien zu beschleunigen und die Transformation in den Braunkohlerevieren Rheinland und Lausitz voranzutreiben und ihre Entwicklung hin zu modernen und zukunftsfähigen Energieregionen massiv zu fördern, werden alte Kohlekraftwerke aus der Reserve geholt. Dies wirft die Transformation in den Regionen um Jahre zurück. Aus unserer Sicht ist das wirtschafts-, energie- und klimaschutzpolitisch ein Desaster.

Wir lassen uns durch diese politische Holzhammermethode als Gewerkschafter:innen nicht gegen die Gruppen der Klimagerechtigkeitsbewegung ausspielen. Wir fordern die im Einsatz befindlichen Polizist:innen dazu auf, sich unserem Protest anzuschließen und das Dorf nicht zu räumen. Wir, Gewerkschafter:innen und Klimaaktivist:innen, wollen in Deutschland gemeinsam Klimaschutz und soziale Gerechtigkeit umzusetzen und stellen uns auch hinter die Forderungen der Letzten Generation: Tempo 100 auf den Autobahnen und gut ausgebauten und für alle bezahlbaren Nahverkehr. 

Um effektiv fossile Brennstoffe einzusparen, ist ein Tempolimit auf den Autobahnen eine schnelle und kostenneutrale Maßnahme, durch die auch Klimaschutzeffekte erzeugt werden. Ein gut ausgebauter und günstiger Nahverkehr schafft nicht nur mehr soziale Gerechtigkeit für untere Einkommensschichten, sondern ist ein deutlicher Schritt Richtung Mobilitätswende und damit auch zu mehr Klimaschutz.

Die infolge der Sanktionen gestiegenen Energiepreise und die dadurch bedingte Inflation treffen vor allem Arbeitnehmende, prekär Beschäftigte oder Menschen in prekären Einkommenssituationen sowie sozial ausgegrenzte Menschen besonders hart. Deshalb fordern die Gewerkschafter:innen für diese Gesellschaftsgruppen gezielte Hilfen und sozialen Ausgleich. Besser Verdienende, Vermögende und Profiteure der Krise wie Energiekonzerne müssen einen stärkeren Beitrag in diesen Krisenzeiten leisten. Deshalb fordern wir eine Übergewinn-, Vermögens- und Erbschaftssteuer.

Der beste Klimaschutz ist Frieden. Frieden rettet Leben – nicht nur in der Ukraine. Deshalb rufen wir die Bundesregierung auf, alles Erdenkliche dafür zu tun, damit die Kriegsparteien schnellst möglich an den Verhandlungstisch kommen und die Waffen niederlegen.

Kontakt:

Kathy Ziegler, 0221 415452, kathy.ziegler@netcologne.de

Quellen:

https://kohlecountdown.de/wp-content/uploads/2022/12/Aurora-Kohleausstiegspfad-und-Emissionen_01122022.pdf

https://www.agora-energiewende.de/veroeffentlichungen/die-energiewende-in-deutschland-stand-der-dinge-2022/

https://vpro0190.proserver.punkt.de/s/K43yiKR4Yz3Xxeg

https://www.bundestag.de/resource/blob/921482/43cb6a1651f972b6235b91d5bc9563ee/Stellungnahme_ClientEarth_gGmbH-data.pdf

Fotostrecke vom 10. Dezember 2022


Pressespiegel mit Links

Links zum Dorfspaziergang am Sonntag, 8. Januar

Alle Dörfer bleiben

EXPRESS: „Hurra, die Welt geht unter“ Aktivisten mit schweren Vorwürfen an Politik, Polizei und RWE

nd (Neues Deutschland)

junge Welt:
Solidarität und Härte in Lützerath
Lützerath: Klage vor Oberverwaltungsgericht
Protest ist ein Grundrecht

Berliner Kurier: „Lützerath bleibt“: DARUM wollen Klima-Aktivisten ein längst enteignetes Dorf retten

mastodon: Thöra

twitter: Lützerath bleibt

Insta: Fridays for Future

DERWESTEN

Rhein 24: AnnenMayKantereit sollen Konzert in Lützerath spielen

BUND-Aufruf zum 14.01.23


ZWANGSRÄUMUNG LÜTZERATH

Es ist vollbracht!

16. Januar 2023

https://twitter.com/search?q=lützerath&ref_src=twsrc%5Egoogle%7Ctwcamp%5Eserp%7Ctwgr%5Esearch

wenn recht zu unrecht wird,

wird widerstand zur pflicht

www.kirchen-im-dorf-lassen.de


Greta Thunberg in Lützerath

Greta Thunberg sprach auf der Grosskundgebung am 14. Januar 2023. Wir bieten von Gretas Rede kein eigenes Video, sondern nutzen einen externen Link auf ein Video im YouTube-Kanal von Kölle for Future.

Dies ist ein EXTERNER LINK zum YouTube-Kanal von Kölle for Future!

Demo & Bühne am 14. Januar in Keyenberg

Demo-Video-Mix vom 14. Januar 2023 (8½ Minuten)
Video-Mix im Hochformat – Lützerath-Demo vom 14.01.2023 mit Demo-Bühne (8 Minuten)
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